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Nur was man liebt, das schützt man.
Dr. Detlef Frormann, Vorstandsvorsitzender FriN e.V.

Der Schutz unserer Umwelt und der Natur ist mittlerweile kein Diskussionsthema mehr. Weltweit weiß man, welche Herausforderungen an uns alle gestellt werden. Das Thema hat die Auseinandersetzung zwischen den Parteien verlassen, weil man sich über den dringenden Handlungsbedarf einig ist. Die Diskussionen gehen jetzt um das „wie“ und „was“ getan werden muss. Hierbei sind die gefordert, die über eine besonders hohe Sachkenntnis verfügen. Es geht nicht um den Austausch von Ideologien innerhalb von Partei-zwistigkeiten, sondern um gute Lösungen.
Naturschützer, Landwirte, Angler, Jäger und Vertreter aus der Wirtschaft sind gewünscht, gemeinsam Vorschläge zu erarbeiten.

In der Region Schwalm / Nette / Maas sind nicht nur Teile von Nordrhein-Westfalen, sondern auch Holland und Belgien betroffen, wenn über gemeinsame, größere Lösungen nachgedacht wird. Für diesen kreativen Prozess, an dessen Ende ein Masterplan zur Entwicklung eines ökologischen, größeren Naherholungs- bzw. Naturschutzparks stehen sollte, sind Profi’s sowie sachkundige Idealisten gefordert.

Die Interessen der beteiligten Gruppierungen weichen in mancherlei Hinsicht sicherlich voneinander ab. Deswegen möchte ich von vornherein an eine Kompromissbereitschaft appellieren, ohne die sicherlich nichts zu erreichen sein wird.

Ziel ist, ein Gebiet für unsere Nachfahren zu schaffen, in dem die Tiere leben, die vor tausend Jahren noch hier vorgekommen sind. Wir bemühen uns intensiv um Denkmalschutz, um Gebäude für die Nachwelt zu erhalten. Mit der Entwicklung von Golfplätzen haben wir gelernt, dass sich Naturschutz und Nutzung durch Erholungs
suchende vereinbaren lässt. Jeder Golfplatzbesucher weiß, wieviel Tiere jetzt in den neuen Biotopen leben, die vorher auf einem Acker keinen Lebensraum mehr hatten.
 
FriN soll für eine wünschenswerte, konstruktive Auseinandersetzung mit diesen Themen die neutrale Plattform bieten. Dabei haben die Beteiligten die Hoffnung, dass ihnen die Vermittlung zwischen den beteiligten Interessengruppen nicht zu schwer gemacht wird.